Fussballer heiratet

Fußballer Jürgen Möckel heiratet…

Heirat

Jürgen Möckel mit Braut Elke

Doch auch auf familiärer Ebene ereignen sich schöne Episoden. Jürgen Möckel heiratet 19.. seine Freundin Elke unter begeisterter Mithilfe aller Fußballer.

Standesamt und Fussballer

vor dem Standesamt in Greiz stehen die Fußballer Spalier

Bürgermeister wird Trainer

Ein Bürgermeister wird Trainer

 Ende der siebziger Jahre führte der Spielertrainer Rolf Böhm die Fußballmannschaft von Traktor Daßlitz. Gleichzeitig war er neun Jahre lang Vereinsvorsitzender. Zu Beginn der achtziger Jahre übernahm sein Amt der von Verletzungen geplagte Spieler Stefan Jentsch. Anfangs noch sehr unbedarft, entwickelte er durch viel Interesse und Studium der Fußballliteratur seinen eigenen Trainingsstil. Gern erzählt wird von den “alten Hasen” die Geschichte über den Ausdauerlauf, bei der besagter Trainer die Mannschaft zuerst mit dem Fahrrad, später sogar mit dem Moped durch Wald und Flur getrieben haben soll.

Zu diesem Zeitpunkt führte Stefan Jentsch schon als Bürgermeister die Gemeinde Daßlitz.

Auch das zur Tradition gewordene 1. Mai-Turnier begründete sich in den achtziger Jahren. Freizeitmannschaften und Aktive spielten mit Angehörigen der Sowjetischen Streitkräfte zum “Tag der Arbeit” gemeinsam Fußball.

Fußballmannschaft Ende der siebziger Jahre

Fußballmannschaft 1982

Das Foto ist ein Zeitzeuge der Mannschaft unter Trainer Stefan Jentsch im Jahr 1982.

hinten: Stefan Jentsch, Henry Jäschke, Michael Neuhäuser, Jörg Dreier, Klaus-Dieter Fröbisch, Harald Dietsch, Jürgen Hermann, Jürgen Möckel

vorn: Andreas Prüfer, Uwe Hennig, ? Schreiterer, Uli Fröbisch, Thomas Vogel

Neben sportlichen Erfolgen im FDGB-Pokal stabilisierten sich auch die Leistungen der Mannschaft im Punktspielbetrieb.

sportliche Erfolge

Sportlicher Erfolge 1974 – 1991

Neben sportlichen Erfolgen im FDGB-Pokal stabilisierten sich auch die Leistungen der Mannschaft im Punktspielbetrieb.

Saison

Platz

Punkte

Tore

1974/75

10

19 : 33

41 : 80

1975/76

8

26 : 28

71 : 57

1976/77

12

11 : 41

31 : 90

1979/80

12

23 : 37

50 : 78

1980/81

11

16 : 36

40 : 68

1981/82

7

26 : 22

68 : 42

1982/83

4

42 : 14

96 : 35

1983/84

5

37 : 19

77 : 44

1984/85

8

28 : 26

50 : 41

1985/86

6

39 : 21

74 : 43

1986/87

2

54 : 6

142 : 32

1987/88

2

49 : 7

123 : 24

1988/89

4

21 : 11

51 : 25

1989/90

6

19 : 21

27 : 34

1990/91

5

29 : 23

71 : 45

Klaus Dieter Fröbisch (Klauer) vor dem Vereinsheim in Daßlitz

Klaus-Dieter Fröbisch

Klaus-Dieter Fröbisch vor dem Vereinsheim in Daßlitz

Vereinsfahne

Die Vereinsfahne der BSG Traktor Daßlitz

Vereinsfahne

Vereinsfahne BSG Traktor Daßlitz

Noch heute werden beide Vereinsfahnen vom Vorsitzenden Gerd Halbauer wohlbehütet in Teichwolframsdorf aufbewahrt.
Bei großen Ereignissen und Traditionsveranstaltungen können sie von den Gästen betrachtet werden.

So wie die Vereinsfahne aller Traktor-Mannschaften, gab es auch den Aufnäher, zum Beispiel für Spielerbekleidung oder Trainingsanzüge.

vereinsfahne- Aufnäher

Aufnäher für Vereinsmitglieder

Beide Artikel waren in den damaligen Sportgeschäften der DDR (SPOWA) erhältlich.

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Mitte der siebziger Jahre existierte die abgebildete Mannschaft:

Mannschaft in den siebzigern

Mannschaft in den siebziger Jahren

hinten: Klaus-Dieter Fröbisch, Hermann Wagner, Rolf Böhm, Frank Kamradt, Harald Dietsch, Trainer Karl Petzold, Thomas Vogel, Siegbert Gessinger

vorn: Wolfgang Vogel, Andreas Helgott, Gerhard Burgold, Henry Jäschke

Sieger Traktorpokal

Am 7. Juli 1975 begeisterte folgende Schlagzeile die Fußballerherzen:

Daßlitz Sieger im Traktorpokal

Auf dem Sportplatz von Daßlitz fand das traditionelle Pokalturnier um den “Goldenen Traktor” statt. Neben dem Gastgeber, Traktor Daßlitz, beteiligten sich die Traktormannschaften aus Hohndorf und Waltersdorf. Gleich im ersten Spiel legten die Daßlitzer mit einem 8:2 Erfolg den Grundstein für ihren späteren Gesamtsieg. Die Gastgeber wussten dabei zu überzeugen und zeigten vor allem im Angriff gute Leistungen, die sich auch bald in Toren auszahlten. Da im zweiten Spiel Hohndorf ebenfalls hoch gegen Waltersdorf mit 6:2 gewann, musste die endgültige Entscheidung im letzten Spiel zwischen den beiden siegreichen Mannschaften fallen. Daßlitz behielt dabei in einem alles in allem guten Spiel knapp mit 3:2 die Oberhand und verwies die Gäste aus Hohndorf damit auf Platz 2. Zweifellos half ihnen dabei auch die glücklichere Ansetzung, indem man zwischen den beiden Spielen eine Pause hatte, was aber nicht den Erfolg abmindern sollte. Daßlitz erspielte sich durch diesen Sieg die Berechtigung, unseren Kreis im Bezirksmaßstab zu vertreten. HPS

 

Trainer und Vorsitzende

Trainer und Vorsitzende seit 1962

Trainergeschäft seit 1962

Karl Petzold
(1962 – 1974)       13 Jahre
Rolf Böhm (1974 – 1981)       8 Jahre
Stefan Jentsch (1981 – 1991)       11 Jahre
Klaus-Dieter Fröbisch (1991 – 1996)        6 Jahre
Frank Kamradt & Henry Jäschke (1997)                   1 jahr
Frank Spörl (1998 – 2002)         5 Jahre
Jürgen Möckel (2002 – 2004)          3 Jahre
Rene Dörfler (seit 2004)              bisher 7

Vereinsvorsitzende seit 1962 

1962 – 1977     Karl Petzold
1977 – 1987     Rolf Böhm
1987 – 1991     Henry Jäschke
1991 – 1994     Mario Jakob
1994 – 2005     Gerd Halbauer

BSG Traktor

BSG Traktor Daßlitz

Mit der Gründung von Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) wurde ebenfalls die Förderung der Gemeinschaft auf sportlichen Gebieten vorangetrieben und von der “Partei” gesteuert. Im Bericht von den KFA-Wahlen im Fußball von 1961 hieß es dazu in der VOLKSWACHT:
“Zur Stärkung der Landsportgemeinschaften wird im kommenden Jahr der Pokal um den goldenen Traktor in Daßlitz ausgespielt. Zur weiteren Förderung des Massensports und um gleichzeitig das Jugendproblem zu lösen, stiftet der Kreisfachausschuss einen Pokal für Massensport-Jugendmannschaften.”

Rolf Mielke

Rolf Mielke, genannt "Zimt"

Einer der “Macher” zu BSG-Zeiten:

 

1962 nimmt Traktor Daßlitz erstmals am offiziellen Spielwettbewerb auf Kreisebene teil. Karl Petzold und Gustav Schütz ist es zu verdanken, dass diese Mannschaft aus der Taufe gehoben werden konnte.

Für den Wettbewerb brauchte man eine einheitliche Spielkleidung, die von der LPG “Grüne Aue” und der MTS Daßlitz gespendet wurden.

Gründungsmitglieder der BSG Traktor Daßlitz:

Karl Petzold, Rolf Milke, Volker Opitz, Manfred Labuhn, Heinz Romroth, Gerd Leo, Siegbert Gessinger, Gustav Schütz, Günther Basler, Franz Januschewski

Wie die zahlreichen Ergebnismeldungen vom Sport in der “VOLKSWACHT” beweisen, konnten sich unsere Fußballer den spielerfahrenen Gegnern aus Elsterberg, Mohlsdorf, Greiz oder Berga nicht erwehren. Die erste nachweisbare Tabelle vom 22. August 1967 verbucht die BSG Traktor Daßlitz auf Platz 14.

Tabellenstand vom 4.9.1967

1. Fortschritt Berga I

2. SG Naitschau

3. Fortschritt Greiz II

4. Blau-Weiß Greiz I

5. Einheit Elsterberg II

6. Traktor Cossengrün

7. Einheit Elsterberg III

8. Traktor Wolfersdorf

9. Fortschritt Berga II

10. BSG Kraftverkehr

11. Fortschritt Gommla

12. SG Am Hainberg

13. Fortschritt Mohlsdorf

14. SG Untergrochlitz

15. Blau-Weiß Greiz II

16. Traktor Daßlitz

17. Fortschritt Greiz-Raasdorf

33 : 3

14 : 2

27 : 1

19 : 5

9 : 4

9 : 5

7 : 7

10 : 6

11 : 20

9 : 6

7 : 8

7 : 13

8 : 11

4 : 19

6 : 28

0 : 22

0 : 22

8 : 0

7 : 1

6 : 2

6 : 2

6 : 2

5 : 3

5 : 3

4 : 2

4 : 4

3 : 5

3 : 5

2 : 6

2 : 6

2 : 6

2 : 6

0 : 8

0 : 8

 Tabelle vom 4. Spieltag der Saison 67/68

Neben der noch erfolglosen Männerelf trainierten Kinder und Jugendliche eifrig in Daßlitz. Am 5. Juni 1970 liest man folgende Meldung in der VOLKSWACHT: “Traktor Hohndorf, Fortschritt Greiz und Traktor Daßlitz Spartakiadesieger im Fußball… Bei der C-Jugend war das kraftvoll-kämpferische Spiel entscheidend für den 1. Platz. Traktor Daßlitz holte sich die Goldmedaille vor Fortschritt Greiz …”.

Im März 1972 meldeten sich die Daßlitzer Recken vom offiziellen Spielbetrieb wegen Spielermangels ab. Grund war der Einberufungsbefehl der NVA, der die jungen Spieler ereilte. Der Mut war jedoch nach 18 Monaten Wehrdienst ungebrochen und so drehte sich in Daßlitz das runde Leder weiter.

 

Neuanfang 1945

Neuanfang 1945

Neuanfang nach 1945

Neuanfang nach 1945

Der II. Weltkrieg und folgende Jahre
Mit Beginn des II. Weltkrieges am 1. September 1939 wurden die Tätigkeiten der Vereine in allen Bereichen stark eingeschränkt.

Viele Vereinsmitglieder trugen nun Uniform, einige kehrten aus diesem Krieg nicht in ihre Heimat zurück.

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Der Alliierte Kontrollrat beauftragte den Landrat des Kreises Greiz am 3. Mai 1946 mit der Untersagung jeglicher Vereinstätigkeit. Dies betraf in Daßlitz ebenso den Reit- und Fahrverein.

Neuanfang in Daßlitz nach 1945

Neuanfang in Daßlitz nach 1945

 

Mit der Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 wurde an der Belebung des “kontrollierten” Vereinslebens gearbeitet.

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nach der Gründung der DDR 1949 bewegte sich wieder einiges im Sport

In Daßlitz etablierten sich in den späten fünfziger Jahren die Sportarten Turnen und Faustball.

erste Faustballmannschaft in Daßlitz

 

 

 

 

 

 

Faustball-Mannschaft
hinten v.l.: ? , Manfred Prüfer, ? , Lothar Ott, Hermann Limmer, Horst Kloth

unten v.l.: Klaus Prüfer, ? , ? , ?

 

 Nach 1945 waren es vor allem Günther Gahl (damals Schlosser in der MTS/MAS in Daßlitz) und Gustav Schütz, die junge Burschen für die Männergruppe der Turner begeisterten. Gustav Schütz hatte zuvor schon eine Turnergruppe in Waltersdorf aufgebaut.
In den Jahren 1948 / 1949 wurde Grund und Boden des heutigen Sportplatzes mit Hilfe der Maschinen- und Traktorenstation (MTS), der Gemeinde und unter der Federführung von Karl Petzold abgetragen und zu einem Fußballplatz geformt.

Schon damals ging ohne Sponsoring nichts: Stellmachermeister Gottwald Dix fertigte Tore aus Holz an und brachte für die Linien Sägespäne mit.

Nachdem das Hochwasser von 1954 in der Lehnamühle den dortigen Fußballplatz wegschwemmte, fanden die Spieler der SG Lehnamühle den Zugang nach Daßlitz. Bald danach liefen die Fußballer zum gemeinsamen Spiel auf.